Abschiede & Neuanfänge

Die Milladies blicken auf die Saison 2025/26 mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück.

Mit etwas Abstand und nach einer tollen Abschlussfahrt in Prag blicken wir auf eine erfolgreiche Saison 2025/26 zurück. Mit dem Aufstieg im Frühjahr 2025 zurück in die Bezirksoberliga war das Ziel von Beginn an klar: die Klasse halten und sich im Tabellenmittelfeld etablieren. Über die Sommervorbereitung wuchs das Team menschlich und handballerisch zusammen und es wurde hochmotiviert in die Saison gestartet. Das Trainerteam um Alex und Peter setzte dabei auf eine offensive Abwehr und mutiges schnelles Angriffsspiel. Nach einem Dämpfer zum Start mit der knappen Heimniederlage gegen den SV Laim (die späteren Meisterinnen) spielten die Milladies befreit auf. Der Auswärtssieg gegen den HT München II sollte der Startschuss für eine grandiose Hinrunde markieren. Das Bewusstsein, sich als Aufsteiger in der Liga erst etablieren zu müssen, brachte die nötige Demut und den Respekt den Gegnerinnen gegenüber. Mit einer konsequenten Abwehr und viel Spielfreude war es möglich, vielen Kontrahentinnen mehr als nur die Stirn zu bieten. Am Ende des 8. Spieltages konnten die ersten Damen des TSV sieben Siege auf dem Konto verbuchen und mussten sich daraufhin nur noch der SG Süd-Blumenau und dem TSV Forstenried geschlagen geben. Nach der besonders erfolgreichen Hinrunde verabschiedeten sich die Milladies mit einer Position im oberen Tabellenfeld in die Winterpause. 

Die Rückrunde konnte aufgrund des großen Polsters aus der Hinrunde mit weniger Druck bezüglich des Klassenerhalts eröffnet werden, wobei gleichzeitig auch die Konsequenz etwas verloren ging. Zudem gab es vermehrt Ausfälle im Kader und es war den Damen vom TSV nicht möglich, an die Leistungen aus der Hinrunde anzuknüpfen. Dennoch konnten noch Siege gegen HT München II, die HSG B-One, den TSV München-Ost und TuS Traunreut verbucht und der Klassenerhalt schon fünf Spieltage vor Saisonschluss gesichert werden.

Die Saison wurde mit einer Heimniederlage gegen den TSV Brannenburg auf dem fünften Tabellenplatz beendet. Das anfangs gesteckte Ziel Klassenerhalt konnte dank einer besonders starken Hinrunde erreicht und mit einer Platzierung in der oberen Tabellenhälfte sogar übertroffen werden. 

Dennoch schließen wir die Saison auch mit traurigen Nachrichten ab. Im Trainerteam verabschieden wir Peter nach einem und Alex nach fünf Jahren als Millady. Während Peter sich nach Verletzungspause wieder der eigenen Karriere im Herrenteam des TSV Milbertshofen widmet, sucht Alex eine neue sportliche Herausforderung und wechselt zum Ligakonkurrenten SG Süd-Blumenau. 

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Alex für die tolle Zusammenarbeit: In der Halle, geprägt von zwei Meisterschaften in fünf Jahren, eine Zeit mit sportlichen Höhen und Tiefen, in der sich ein Stamm an Spielerinnen gefunden hat, um die Milladies endlich wieder als gefestigtes Team in der Bezirksoberliga zu etablieren. Und auch außerhalb des Handballalltags erinnern wir uns an Hüttenaufenthalte mit selbst geschriebenen BOL-Songs, in der Rennbahn oder auf Hausparties gefeierte Heim- wie Auswärtssiege, unzählige Platzwirt-Abende, gemeinsames Eisstockschießen, Tour de Wein und so vieles mehr! 

Auch wenn Peter eher eine kurze Zeit als Millady hinter sich hat, ist er aus unserer Kabine als Ruhepol vor Spielen kaum noch wegzudenken! Wir danken für so viele schöne Momente im Training, im Spiel und nach dem Spiel, in Prag – niemand kann den Schwabing-Sticker auch nur annähernd so gut vertonen!

Im Kader haben wir leider ebenfalls einige Abgänge zu verbuchen. Unsere Kapitänin Laura (10 Jahre Millady), Juliane (6 Jahre Millady) und Julia (1 Jahr Millady) verlassen München und somit auch den TSV. Sanni (17 Jahre Millady), Lisa (Jahre Millady), Jasi (3 Jahre Millady), Mären (zu viele, um zu zählen Jahre Millady) und Lena (5 Jahre Millady) beenden ihre aktive Handballkarriere und gehen in Spielerinnen-Rente, wobei Lena dem TSV als Jugendtrainerin weiterhin erhalten bleibt. Elin wagt nach 2 Jahren beim TSV Vaterstetten sportlich den nächsten Schritt und wechselt in die Regionalliga. Auch Rapha sucht eine neue Herausforderung und spielt nach 5 Jahren als Millady ab jetzt in der Oberliga beim HT München.

Wir wünschen diesen Milladies alles Gute für die (handballfreie) Zukunft und hoffen Euch ab und zu in der Halle wiederzusehen. 

Neben vielen Abschieden sind bereits einige Neuzugänge zu vermerken. 

Wir dürfen Mareike (Damen 2), Inés (Damen 2), Lisa (Damen 2), Johanna (TSV Altötting), Carina (MTV Stuttgart), Marie (TV Bissendorf Holte), Sarah (1. FSV Köln), Emilia (TV Passau) und Lea (SV Vaihingen) als neue Milladies begrüßen und Maja nach doppelter Babypause wieder zurück im Kader willkommen heißen.

Über neue Spielerinnen freuen wir uns auch weiterhin sehr! 

Auf der Trainerposition widmet sich Carsten Ohloff nach seiner Arbeit im Jugendbereich beim HT München (weibliche C-Jugend) einer neuen Aufgabe und wird kommende Saison die Trainerbank der Milladies besetzen. 

Ich freue mich auf die neue Aufgabe und darauf, mit den Damen ein neues und hoffentlich erfolgreiches Team aufzubauen. Nach den personellen Veränderungen wird das eine arbeitsreiche und spannende Aufgabe für uns alle.“

Mit Carsten und den Neuzugängen sind wir voller Tatendrang in die Saisonvorbereitung gestartet und bereits in der kurzen Zeit als Team neu zusammengewachsen.

Wir freuen uns sehr über das Vertrauen und auf die weitere gemeinsame Zusammenarbeit! 

Am 27.09.2026 starten wir auswärts beim ESV Freilassung. Das erste Heimspiel findet am Samstag den 03.10.2026 um 17:00 Uhr gegen den TSV Brannenburg statt. Direkt im Anschluss spielen die Herren 1 gegen den TSV Übersee – wir freuen uns über zahlreiche Besucher.

Jugendturnier in Waldkraiburg

Trotz der schlagenden Hitze war der TSV Milbertshofen auch dieses Jahr beim großen Rasenturnier in Waldkraiburg gut vertreten: Mit zwei weiblichen und vier männlichen Jugendmannschaften war der TSV sogar einer der teilnehmerstärksten Vereinen. Die weibliche sowie die männliche C-Jugend konnte einen dritten Platz, die männliche B-Jugend sogar einen zweiten Platz sicherstellen!

Rasenturnier in Forstenried

Der Start in die Saisonvorbereitung hätte kaum besser verlaufen können. Während unsere Jugendteams im Training bereits die Grundlagen für die kommende Spielzeit legen, sammelten die weibliche B-, weibliche C- und männliche C-Jugend beim Rasenturnier in Forstenried wertvolle Spielpraxis – und sorgten dabei für hervorragende Ergebnisse. In einem hochklassig besetzten Teilnehmerfeld überzeugte unsere weibliche B-Jugend mit einer starken Mannschaftsleistung. Mit viel Einsatz, Spielfreude und sehenswertem Handball erkämpften sich die Mädels einen ausgezeichneten 3. Platz und unterstrichen damit eindrucksvoll ihr Potenzial für die kommende Saison. Für den emotionalen Höhepunkt des Turniers sorgte jedoch unsere männliche C-Jugend. Trotz eines stark dezimierten Kaders ließ sich das Team von keinem Gegner beeindrucken und kämpfte sich mit großem Herz bis ins Finale vor. Dort wartete mit dem Oberligisten MTSV Schwabing eine echte Herausforderung.

Der Start verlief alles andere als optimal: Früh gerieten unsere Jungs in Rückstand. Doch an Aufgeben war nicht zu denken. Mit unbändigem Kampfgeist, großem Teamzusammenhalt und einer beeindruckenden Willensleistung arbeiteten sie sich Tor um Tor zurück. Als schließlich der viel umjubelte Ausgleich zum 12:12 fiel, musste das Siebenmeterwerfen über den Turniersieg entscheiden. Jetzt waren starke Nerven gefragt. Unsere Schützen verwandelten ihre Würfe souverän, während unser Torhüter mit spektakulären Paraden zum Matchwinner avancierte. Mit dem letzten gehaltenen Siebenmeter kannte der Jubel keine Grenzen – der Turniersieg war perfekt! Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass sich die intensive Trainingsarbeit bereits auszahlt. Vor allem aber spiegeln sie den Teamgeist, den Zusammenhalt und die Leidenschaft wider, mit denen unsere Nachwuchsmannschaften Woche für Woche auf und neben dem Spielfeld auftreten.

Herzlichen Glückwunsch an alle Spielerinnen, Spieler sowie das gesamte Trainerteam zu diesem erfolgreichen Turnier. So darf die neue Saison gerne weitergehen!

TSV Milbertshofen — SG Süd/Blumenau 26:18

Bann gebrochen

Samstag, 14. März 2026 — Im 4. Jahr Bezirksoberliga hatte Mil es immer noch nicht geschafft, gegen Blumenau einen Sieg zu holen. Oft war es nur ein Tor, das gefehlt hätte, so auch im Hinspiel auswärts bei Blumenau. Doch durch die starken Leistungen in den letzten Spielen hatte Milbertshofen wieder Selbstbewusstsein geschöpft und war also hoch motiviert, diese Negativserie zu durchbrechen. 

Das Spiel begann sehr torarm: Beiden Mannschaften unterliefen noch Fehler im Aufbauspiel und spielten Angriffe bis zum Zeitspiel aus, während alle Ressourcen in die Abwehr gesteckt wurden. Das erste Tor fiel erst nach fast 3 Minuten. Doch Milbertshofen zeigte etwas höhere Effektivität im Ausnutzen der Fehler der Gegner und konnte dank dreier aufeinanderfolgender Treffer von Nico Baierlein direkt in Führung gehen. Blumenau schien in der Anfangsphase deutlich fehlerbehafteter als normalerweise und konnte kaum klare Chancen herausspielen. Außerdem fand Keeper Chris Gutbrod sehr gut in die Partie und konnte viele der ohnehin schon wenigen Wurfchancen der Gäste entschärfen. Nach 10 Minuten nahmen sie schon ihr erstes Timeout, das allerdings recht fruchtlos blieb. Milbertshofen agierte zwar nicht mit höchster Effektivität, konnte sich aber immer weiter absetzen und zur Halbzeit mit 13:6 auf einen schon großen Puffer blicken. 

Allerdings wusste man, dass das Spiel noch nicht gewonnen war und dass der Vorsprung schnell hätte schrumpfen konnte, wenn das Spiel etwas schneller werden würde. Doch Mil wurde nicht nervös und verhinderte ein Aufbäumen der Gäste. Vor allem nagelte Chris Gutbrod das Tor jetzt komplett zu und nahm Blumenau so ziemlich alles weg, was ging. Von außen fiel quasi kein Tor mehr, während Mil die Ballgewinne vorne nutzen konnte, zumeist über Außen. Vor allem Nico Baierlein auf Rechtsaußen erwischte wieder einen sehr starken Tag und ging mit 6 Feldtoren als erfolgreichster Schütze vom Feld. Das Spiel wurde in der Folge etwas langsamer als klar wurde, dass Milbertshofen die Punkte nicht mehr aus der Hand lassen würde. Es blieb über die letzte Schlussviertelstunde ausgeglichen und an dem 8-Tore-Vorsprung änderte sich nichts. Endstand: 26:18. 

So ist die Negativserie gegen Blumenau nun endlich gebrochen und Mil gewinnt durch das knappe Hinspiel sogar den direkten Vergleich. Jetzt bleiben noch zwei Spiel gegen Forstenried und Bayern München, bei denen bei der momentanen Verfassung der Mannschaft weitere Punkte drin sein dürfte. Forza Mil! 

TSV Milbertshofen – SG Süd/Blumenau 26:18 (13:6)
Im Tor: Niklas Maier, Chris Gutbrod 
Auf dem Feld: Elia Schmidt (8), Paul Oeing (2), Alex Hinterwimmer (1), Moritz Meister (2), Lukki Berchtesgadener Land Naturjoghurt (2), Ernst Knöckl (1), Aron Baierlein, Nico Baierlein (6), Richi Konrad (4), Georg Woywod

 

TSV Milbertshofen — SG Süd/Blumenau 26:18

Bann gebrochen

Samstag, 14. März 2026 — Im 4. Jahr Bezirksoberliga hatte Mil es immer noch nicht geschafft, gegen Blumenau einen Sieg zu holen. Oft war es nur ein Tor, das gefehlt hätte, so auch im Hinspiel auswärts bei Blumenau. Doch durch die starken Leistungen in den letzten Spielen hatte Milbertshofen wieder Selbstbewusstsein geschöpft und war also hoch motiviert, diese Negativserie zu durchbrechen. 

Das Spiel begann sehr torarm: Beiden Mannschaften unterliefen noch Fehler im Aufbauspiel und spielten Angriffe bis zum Zeitspiel aus, während alle Ressourcen in die Abwehr gesteckt wurden. Das erste Tor fiel erst nach fast 3 Minuten. Doch Milbertshofen zeigte etwas höhere Effektivität im Ausnutzen der Fehler der Gegner und konnte dank dreier aufeinanderfolgender Treffer von Nico Baierlein direkt in Führung gehen. Blumenau schien in der Anfangsphase deutlich fehlerbehafteter als normalerweise und konnte kaum klare Chancen herausspielen. Außerdem fand Keeper Chris Gutbrod sehr gut in die Partie und konnte viele der ohnehin schon wenigen Wurfchancen der Gäste entschärfen. Nach 10 Minuten nahmen sie schon ihr erstes Timeout, das allerdings recht fruchtlos blieb. Milbertshofen agierte zwar nicht mit höchster Effektivität, konnte sich aber immer weiter absetzen und zur Halbzeit mit 13:6 auf einen schon großen Puffer blicken. 

Allerdings wusste man, dass das Spiel noch nicht gewonnen war und dass der Vorsprung schnell hätte schrumpfen konnte, wenn das Spiel etwas schneller werden würde. Doch Mil wurde nicht nervös und verhinderte ein Aufbäumen der Gäste. Vor allem nagelte Chris Gutbrod das Tor jetzt komplett zu und nahm Blumenau so ziemlich alles weg, was ging. Von außen fiel quasi kein Tor mehr, während Mil die Ballgewinne vorne nutzen konnte, zumeist über Außen. Vor allem Nico Baierlein auf Rechtsaußen erwischte wieder einen sehr starken Tag und ging mit 6 Feldtoren als erfolgreichster Schütze vom Feld. Das Spiel wurde in der Folge etwas langsamer als klar wurde, dass Milbertshofen die Punkte nicht mehr aus der Hand lassen würde. Es blieb über die letzte Schlussviertelstunde ausgeglichen und an dem 8-Tore-Vorsprung änderte sich nichts. Endstand: 26:18. 

So ist die Negativserie gegen Blumenau nun endlich gebrochen und Mil gewinnt durch das knappe Hinspiel sogar den direkten Vergleich. Jetzt bleiben noch zwei Spiel gegen Forstenried und Bayern München, bei denen bei der momentanen Verfassung der Mannschaft weitere Punkte drin sein dürfte. Forza Mil! 

TSV Milbertshofen – SG Süd/Blumenau 26:18 (13:6)
Im Tor: Niklas Maier, Chris Gutbrod 
Auf dem Feld: Elia Schmidt (8), Paul Oeing (2), Alex Hinterwimmer (1), Moritz Meister (2), Lukki Berchtesgadener Land Naturjoghurt (2), Ernst Knöckl (1), Aron Baierlein, Nico Baierlein (6), Richi Konrad (4), Georg Woywod

TSV Milbertshofen – SG Süd-Blumenau 22:34

MIL-Ladies kämpfen, müssen sich aber gegen Süd-Blumenau geschlagen geben

14.03.2026 Am Samstagabend empfingen die MIL-Ladies des TSV Milbertshofen in der Bezirksoberliga die Mannschaft der SG Süd-Blumenau in der heimischen Halle. Trotz großem Einsatz mussten sich die Gastgeberinnen am Ende mit 22:34 (11:16) geschlagen geben.

Der Start in die Partie verlief für die MIL-Ladies zunächst schwierig. Die Gäste erwischten den besseren Beginn und gingen früh mit 0:3 in Führung. Milbertshofen fand anschließend besser ins Spiel und konnte den Rückstand zwischenzeitlich verkürzen. Beim Stand von 6:7 waren die Gastgeberinnen wieder in Schlagdistanz.

Doch Süd-Blumenau nutzte seine Chancen konsequent und setzte sich im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit wieder etwas ab. Die MIL-Ladies hielten kämpferisch dagegen, konnten jedoch nicht verhindern, dass die Gäste mit einer 16:11-Führung in die Pause gingen.

Nach dem Seitenwechsel starteten die Milbertshofenerinnen engagiert und kämpften sich noch einmal heran. Zwischenzeitlich gelang es den MIL-Ladies, den Rückstand auf vier Tore zu verkürzen und damit noch einmal Spannung ins Spiel zu bringen.

In der Schlussphase machte sich jedoch die Effektivität der Gäste bemerkbar. Süd-Blumenau nutzte Fehler im Angriff konsequent aus und baute den Vorsprung weiter aus. Die MIL-Ladies kämpften bis zur letzten Minute weiter, konnten die Niederlage jedoch nicht mehr verhindern.

Mit noch zwei verbleibenden Spielen in dieser Saison wollen die MIL-Ladies nun weiterhin mit Einsatz, Spaß und starkem Teamgeist auftreten und die letzten Begegnungen gemeinsam positiv gestalten.

Es spielten (und trafen): Mika Heimerl, Félice Oberst (1), Julia Schmidbauer (4), Savin Jalal Hussain (3), Lea Springer, Sandra Bothfeld (2), Raphaela Pfund (5), Elin Carotta (4), Laura Stolz (1), Dana Lippmann, Annika Roßkopf (2), Franca Kettenring (Tor), Mira Walter (Tor)

TSV Allach — TSV Milbertshofen 31:29

Keine Punkte trotz starker Leistung

Samstag, 7. März 2026 – Denkbar schlechte Vorzeichen bei dem Auswärtsspiel gegen Allach! Beim Hinspiel hatte man sich zuhause mit 24:33 geschlagen geben müssen und Allach hatte sich als Aufstiegskandidat hinter HT etabliert. Zwar lagen Milbertshofen zwei überzeugende Siege im Rücken, doch leider musste Coach Lars wieder mal auf einen sehr dezimierten Kader gucken und notgedrungen selbst die Hallenschuhe auspacken. So reiste Milbertshofen mit einem Spielercoach als einzigen Auswechselspieler und dem verletzten Jakob Hafner als Notfall-Mannschaftsverantwortlichen auf der Bank an.

Doch eben diese Unterlegenheit in der Aufstellung erlaubte es den Gästen, frei aufzuspielen — eigentlich gab es ja nichts zu verlieren. So startete Milbertshofen stark in die Partie und überraschte die Gegner mit hohem Tempo. Allach wirkte etwas nervös, als hätten sie ihre Gegner etwas unterschätzt. Die Fehler, die ihnen im Angriff unterliefen, konnte Mil mit einigen Kontern bestrafen. In der Anfangsphase lieferten sich die Mannschaften also ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das bis zum taktisch optimal gesetzten verschnauf-Timeout nach genau 15 Minuten anhielt. Nach dem Timeout fing Mil an, fahriger zu werden und vor allem in Angriff Fehler zu machen, die Allach effektiv nutzen konnte. Als sich 5 Minuten vor der Halbzeitpause Mittelmann Leo Hell an der Rippe verletzte, wurde es langsam kritisch für die Gäste, da es keinen positionsgetreuen Wechselspieler gab. Coach Lars musste tatsächlich selber die Handballschuhe anziehen und auf ein Zwei-Achsen-System ohne Mittespieler umstellen. Mit einem 4-Tore-Rückstand robbte sich Milbertshofen in die Halbzeitpause. Zwischenstand: 14:19 für Allach. 

Die zweite Hälfte begann zunächst, wie die erste aufgehört hatte: Milbertshofen hatte sich noch nicht in das neue Spielsystem eingefunden und drohte, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Allach hatte nun besser in die Partie gefunden und konnte zeitweise auf 7 Tore davonziehen. Wieder nach einer Viertelstunde und einem Stand von 28:22 lag Aushilfscoach Jakob Hafner die Timeout-Karte auf den Zeitnehmertisch, um Milbertshofen Luft für die Schlussphase zu geben. 

Und tatsächlich schöpften die Gäste wieder Selbstbewusstsein und gewöhnten sich langsam an das System über zwei Kreisläufer. Obwohl Mil in buchstäblich jedem geordneten Angriff den gleichen Spielzug stupide runterspielte, fand man immer wieder neue Lösungen, die Abwehr auszuspielen. Ein wichtiger Bestandteil wurde in dieser Phase die absolute Sicherheit von Richi Konrad, der heute auch aus dem kleinsten Winkel den richtigen Wurf fand und insgesamt 6 mal traf. Milbertshofen fand zurück in die Partie und konnte fast aufschließen, sodass Allach’s Coach 5 Minuten vor Schluss nochmal selber das Timeout nehmen musste. 

In den letzten Minuten ging Milbertshofen immer mehr Risiko ein um die Chance auf einen Punkt aufrecht zu erhalten — Lars holte sich beinahe die rote Karte über dreifache zwei-Minuten ein. Doch letztendlich reichte Milbertshofen die Zeit nicht und musste sich mit 31:29 nach einem starken Kampf geschlagen geben. 

TSV Allach – TSV Milbertshofen 31:29 (19:14)
Im Tor: Kili Freilinger 
Auf dem Feld: Leo Hell, Elia Schmidt (8), Paul Oeing (4), Lars Baldauf (1), Lukki B. Dröppelt (5), Marius Fischer (5), Richi Konrad (6) 

TSV Milbertshofen — SV Anzing II 32:21

Perfekter Spieltag in der Gebrüder-Apfelbeck Halle 

So, 1. März 2026 – Heimspielwochenende in der Gebrüder-Apfelbeck-Halle! Nachdem alle anderen Seniorenmannschaften schon einen Sieg eingefahren hatten, sollte die H1 den Spieltag zuhause abschließen. Dafür ging es gegen den direkten Tabellennachbarn im unteren Mittelfeld — SV Anzing II. Durch ihre erste Mannschaft in der Regionalliga konnte die zweite immer mal wieder Spieler ausleihen, wodurch sie zu einer unberechenbaren Mannschaft wurde, die gerne auch mal sehr unangenehm sein konnte. Außerdem war weder Milbertshofen noch Anzing sicher aus der Abstiegszone raus, die zwei Punkte waren also für beide sehr wichtig.

Doch Milbertshofen ließ schon früh keine Zweifel daran, wer die Punkte mehr wollte. Die Abwehr stand am Anfang nahezu perfekt und ermöglichte einen Tempogegenstoß nach dem nächsten. Milbertshofen musste nicht oft in den Positionsangriff und ging schnell mit 6:0 in Führung, sodass der Coach der Gäste nach nicht mal 10 Minuten das erste Timeout nehmen musste. Für ihr erstes Feldtor mussten die Gäste zwar noch 5 Minuten warten, doch die Mannschaft stabilisierte sich in der Folge etwas. Das lag zum Teil auch daran, dass Milbertshofen im Angriff nicht mit höchster Konsequenz spielte. So gingen einige Bälle im Positionsangriff verloren und die Führung blieb recht stabil zwischen 5 und 6 Toren. So ging es bei einem Stand von 12:6 in die Halbzeitpause. 

Halbzeit 2 begann erst mal kurios: Bei einem der beiden Schiedsrichter versagte der Kreislauf und musste die Partie vorzeitig beenden, sodass nur noch ein Schiedsrichter übrig blieb, die restlichen 30 Minuten des Spiels zu leiten. Glücklicherweise blieb das Spiel zu jedem Zeitpunkt fair, und abgesehen von der ein oder anderen Zeitstrafe war für den Schiedsrichter nicht viel zu tun. Am Spielverlauf änderte diese Tatsache nichts und Coach Lars Baldauf konnte Spieler durchrotieren, sodass sich jeder Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnte und Jakob Hafner auf rechtsaußen seinen ersten Treffer für die H1 erzielen konnte! Am meisten hob sich allerdings Linksaußen Richi Konrad hervor, der in seiner Leistung makellos blieb und von seinen sieben Versuchen alle traf. Milbertshofen konnte seine Führung auf 12 Tore ausbauen, wurde zum Schluss allerdings in der Abwehr ein wenig fahriger. So endete das Spiel in einem verdienten 32:21 

So schließt die H1 einen perfekten Spieltag für alle Seniorenmannschaften ab! Für die H1 waren die letzten beiden Spieltage sehr erfolgreich: Während der Klassenerhalt nach der schlechten Leistung gegen Schwabing gefährdet zu sein schien, hat sich die Mannschaft im richtigen Moment gefangen und die wahrscheinlich wichtigsten Spiele der Saison überzeugend gewonnen. Nun folgen noch einige schwierige Spiele, als erstes das Auswärtsspiel gegen Allach am kommenden Samstag. Forza Mil! 

TSV Milbertshofen – SV Anzing II 32:21 (12:6) 
Im Tor: Chris Gutbrod, Niklas Maier
Auf dem Feld: Leo Hell (4), Mika Springer (4), Elia Schmidt (4), Jakob Hafner (2), Moritz Meister (3), Georg Woywod (1), Lukki Boneca Ambalabu (3), Momo Nußberger (1), Marius Fischer (1), Basti Vogel (2), Richi Konrad (7)

TSV Bruckmühl — TSV Milbertshofen 32:37

Entscheidungsspiel gewonnen!

Sonntag, 22. Februar 2026 – Nach der wieder enttäuschenden Leitung zuhause gegen Schwabing war für Milbertshofen höchste Zeit für eine Trendwende: Mit nur 4 Siegen stand die Mannschaft sehr wackelig auf dem letzten Platz über der Abstiegszone und eine Niederlage gegen direkten Tabellennachbarn Bruckmühl hätte den Klassenerhalt ernsthaft bedroht. Das Auswärtsspiel war also ein verfrühtes Entscheidungsspiel um den Abstieg in der BOL. 

Milbertshofen legte den perfekten Start hin, eroberte in der Abwehr den ersten Ball und räumte im Tempospiel über Linksaußen ab, 1:0 durch Richi Konrad. Doch gleich im zweiten Angriff von Bruckmühl fuhren sich die Gäste die erste von 4 Zeitstrafen in der ersten Hälfte ein. Man kam nicht richtig ins geordnete Angriffsspiel und vergab zudem zu häufig freie Würfe an den starken Keeper der Gegner. Auf der anderen Seite ließ die 5:1-Deckung Bruckmühl noch zu viele Lücken auf den Halbpositionen und die beiden Keeper hatten noch keinen Zugriff auf das Spiel. So hinkte Milbertshofen immer etwas hinterher und lag in der 22. Minute sogar mit 3 Treffern hinten. Abwehrspezialist Momo Nußberger konnte durch einen herausragenden Steal und anschließend perfekten Tempogegenstoß das Momentum wieder rumreißen und Milbertshofen zurück ins Spiel holen. Mit 19:18 für Bruckmühl ging es in die Halbzeitpause. 

Die erste Hälfte verlief also nicht ganz nach Plan und Coach Lars Baldauf stellte zunächst auf eine defensivere Deckungsform um. Auch musste Milbertshofen endlich mal die Frustrationstoleranz an den Tag legen, die so oft in der laufenden Saison gefehlt hatte. Doch diesmal war Milbertshofen mental besser aufgestellt und ließ trotz Rückstands und Unterzahl nicht locker. Die Abwehr begann besser zu greifen und das Keeperduo fand endlich ins Spiel. Niklas Maier konnte 2 7-Meter entschärfen, während Elia vorne alle 7 versenkte. Langsam aber sicher rissen die Gäste das Spiel an sich und konnten in der 48. Minute durch einen starken Moritz Meister zum ersten Mal seit dem 1:0 in Führung gehen. Die Hausherren wurden sichtlich nervös und fingen ihrerseits an, sich Zeitstrafen einzuhandeln. Auch das Team-Timeout von Bruckmühl konnte keine neuen Impulse mehr setzen und Milbertshofen gab die Kontrolle über das Spiel nicht mehr her. Mit dem Treffer zum 32:37 verlieh Mittespieler Leo Hell seiner starken Leistung und diesem torreichen Spiel das perfekte Ende. 

Milbertshofen kann nun endlich auf einen Puffer zur Abstiegszone blicken und mit gestärktem Selbstvertrauen in das Heimspiel gegen Anzing II gehen, bei dem zwei weitere wichtige Punkte zu holen sind!  

TSV Bruckmühl — TSV Milbertshofen 32:37 (19:18)
Im Tor: Niklas Maier, Chris Gutbrod
Auf dem Feld: Leo Hell (3), Elia Schmidt (11), Paul Oeing (2), Marius Fischer (2), Moritz Meister (6), Lukki Bratpfanne (1), Ernst Knöckl, Momo Nußberger (1), Nico Baierlein (8), Basti Vogel (1), Richi Konrad (2) 

TSV Ismaning II – TSV Milbertshofen 33:29

Starke zweite Halbzeit reicht nicht aus

Am 31.01.2026 traf der TSV Milbertshofen im Handball auf die Mannschaft aus Ismaning. Von Beginn an entwickelte sich ein intensives Spiel, doch in der ersten Halbzeit konnte sich Ismaning einen entscheidenden Vorsprung erarbeiten. Zur Pause lag der TSV Milbertshofen mit 18:13 zurück.

In der zweiten Halbzeit zeigte Milbertshofen eine deutlich verbesserte Leistung. Mit mehr Tempo, Konzentration und großem Kampfgeist kämpfte sich das Team Tor um Tor heran. Rechnet man nur die zweite Hälfte, hätte der TSV Milbertshofen diese sogar für sich entschieden.

Der Rückstand aus der ersten Halbzeit erwies sich jedoch als zu groß, um das Spiel noch komplett zu drehen. Am Ende musste sich Milbertshofen trotz starker Leistung nach der Pause mit 33:29 geschlagen geben.

Die positive Entwicklung in der zweiten Halbzeit macht dennoch Mut für die kommenden Begegnungen.

Es spielten (und trafen):
Mika Heimerl (4), Julia Schmidbauer (2), Juliane Heidegger (1), Lena Haeggberg, Raphaela Pfund (8), Elin Carotta (7), Jasmin Landsgesell (1), Laura Stolz (1), Dana Lippmann (4/2), Annika Roßkopf (1), Mira Walter (Tor)