5 Minuten Schwächephase kosten Mil Team den möglichen Erfolg.
Zum 3. Saisonspiel reisten die Milladies am vergangenen Sonntag nach Allach. Mit voller Bank wollte Coach Ohloff sich ausreichend Optionen offenhalten, die Ihm in den vorhergegangenen Spielen teilweise fehlten. In den ersten 30 Spielminuten konnte das Mil Team dann gut die vom Trainer vorgegebenen Vorgaben umsetzen. Nicht zu 100% fehlerfrei aber mit dem nötigen Tordrang konnte Allach auf knappen Abstand gehalten werden. Mit einem entsprechenden 13:14 für die MIlladies betrat man die Kabine zur Pause. Ruhig die Spiellinie weiterverfolgen, den Ballbesitz zum erfolgreichen Angriffsabschluss nutzen und die eigenen Fehler weiter Minimieren…so die Inhalte der Kabinenbesprechung. Klappte mit dem 13:15 und weitere 4 Minuten…dann kam der Bruch bis Minute 41 und es stand 21:17 für die Hausherrinnen. 6 Angriffe konnte Mil nicht abschließen aufgrund technischer Fehler, 3 Würfe wurden von der Allacher Torfrau pariert und dann gabs noch eine Zeitstrafe obendrauf. Auch die Auszeit dazwischen brachte die MilLadies nicht in die Spur zurück. Demnach hieß es wie in den letzten Spielen wieder hinterherlaufen, kämpfen und hoffen… Das kann das Mil Team scheinbar besser als einen Vorsprung verwalten, denn kurz vor dem Ende betrug der Allacher Vorsprung nur noch 3 Treffer. Zu wenig für eine Erfolgsstory aber der Beweis, dass sich das Team nicht aufgibt.
Fazit: Kopf nicht in den Sand stecken, Trainingsfleiß, Fehlerminimierung und Blick auf den kommenden Gegner, der mit einem wieder anderen Spielsystem neue Herausforderungen darstellt.
Sonntag 18.10.2026 um 14:30 Uhr steht das nächste Heimspiel gegen HT München an, Unterstützung von der Tribüne ist sicher hilfreich.
