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Saisonabschlussfahrt 2008 - 3. Herrenmannschaft |
Am 08.06.2008 nahmen wir um 9.42 Uhr die Regionalbahn nach Prien. Nach einem Spatziergang erreichten wir die
Anlegestelle in Stock.
Um 12.00 Uhr starteten wir unsere Reise
zur Fraueninsel 
Der
Chiemsee (Meer der BayernJ)
Der Name Chiemsee ist von dem
althochdeutschen Personennamen „Chiemo“ (8. Jh.)
abzuleiten. Auf den drei aus dem See herausragenden Inseln, der Herren-, der
Frauen- und der Krautinsel, fanden sich Spuren prähistorischer Besiedlung. Die
Kelten und Römer siedelten am See, der wohl wegen seines Fischreichtums
anlockte. Mit der Christianisierung im 7. und 8. Jh. trat dann der Chiemsee mit
seinen Inseln in den engeren Blickwinkel der Geschichte. Die eigentliche
Entdeckung des Sees aber blieb den Künstlern des frühen 19. Jh. vorbehalten,
die von München aus das Alpenvorland und damit auch den Chiemsee erkundeten und
den Fremdenverkehr, der 1886 mit dem Tode Ludwigs II. und der damit verbundenen
Öffnung seiner Schlösser stark zunahm, begründeten.
Die Inseln Herrenchiemsee
und Frauenchiemsee sind bis heute bewohnt. Die
sogenannte Fraueninsel beherbergt das Benediktinerinnenkloster Frauenwörth und die Herreninsel das wohl bekannteste
Ausflugsziel des Chiemgaus, das Schloss Herrenchiemsee.
Das Schloss wurde von König Ludwig II.
von Bayern in den Jahren 1878 bis 1885 in Anlehnung an Schloss Versailles
erbaut, jedoch nicht fertig gestellt. Es ist von einem weitläufigen Park mit
Brunnen- und Gartenanlagen umgeben, die allerdings nicht im ganzen Umfang
verwirklicht wurden. Seit 1994 ist das Glanzstück der Gartenanlage, die
siebenteilige Brunnenanlage mit Latona-, Fama- und
Fortunabrunnen und ihren Wasserspielen, wieder zum Leben erweckt. Schloss Herrenchiemsee und das integrierte König-Ludwig-II.-Museum
können ganzjährig besichtigt werden, ebenso wie das Museum im ehemaligen
Augustiner-Chorherrenstift, in dessen Räumen 1948 der “Verfassungskonvent“ zur
Ausarbeitung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland tagte.
Auf der Insel Frauenchiemsee
steht das Wahrzeichen des Chiemgaus, der Campanile (freistehender Münsterturm)
der in mehreren Bauperioden vom 11.-14. Jahrhundert erbaut wurde. Geschichtlich
besonders interessant ist sowohl das Marienmünster von Frauenwörth,
als auch die Torhalle mit Fresken der späten Karolingerzeit (um 860).
Zwischen Herren- und Fraueninsel liegt
als kleinste Insel die Krautinsel (3,5 ha). Sie ist unbewohnt und dient
ausschließlich landwirtschaftlichen Zwecken. Ihren Namen hat sie von den früher
dort befindlichen Gemüse- und Krautgärten des Klosters Frauenwörth.
Die Wiesen dienen auch heute noch als Viehweide.

…an
unsere Teres für die perfekte Organisation dieses
gelungenen Ausfluges zum Saisonabschluss!
Impressionen

